Moebler

Möbel als dekonstruktive Versuchsanordnung
Kooperation von Roman Lindebaum und Rüdiger Otte 2006

In Möbler untersucht Roman Lindebaum die Formen, Materiallogiken und Gebrauchsversprechen industriell gefertigter Möbel. Ausgangspunkt sind vertraute Typen der Massenproduktion – Tische, Hocker, Regale und Korpusse –, deren Morphologie durch kleine Eingriffe verändert wird. Teilungen, Verschiebungen, Versätze und Materialbrüche lösen die Objekte aus ihrer Selbstverständlichkeit, ohne ihre Herkunft zu verleugnen.